Einen Video-Hook schreiben: die ersten 5 Sekunden
Aktualisiert am 29. Oktober 2026 · Anthony Delmotte
Kurz gesagt. Der Hook ist der erste Satz deines Videos, und seine einzige Aufgabe ist, Lust auf den zweiten zu machen. Nenn das Ergebnis, das Problem oder die Überraschung sofort, in einem kurzen gesprochenen Satz, und streich jede Begrüßung oder Vorstellung davor.
Das Warmlaufen streichen
„Hi, willkommen zurück auf meinem Kanal, heute werden wir…“ kostet fünf Sekunden und liefert keinen Grund zu bleiben. Fang mit dem Grund an. Stell dich später vor, wenn überhaupt.
Sechs Muster, die funktionieren
- Das Ergebnis: „So habe ich meine Schnittzeit halbiert.“
- Das Problem: „Wenn deine Videos abgelesen klingen, liegt es wahrscheinlich an deiner Zeilenlänge.“
- Der Fehler: „Die meisten stellen ihren Teleprompter an die falsche Stelle.“
- Die Frage: „Warum wirken manche vor der Kamera natürlich und andere nicht?“
- Die Zahl: „Drei Dinge, die du vor der Aufnahme prüfen solltest.“
- Das Versprechen: „Am Ende dieses Videos hast du ein Skript, das nach dir klingt.“
Ein Atemzug
Kannst du den Hook nicht in einem Atemzug sagen, ist er zu lang. Zehn bis fünfzehn Wörter reichen völlig.
Direkt in die Linse
Lern den Hook auswendig und sag ihn mit Energie direkt in die Kamera. Bei diesem Satz merkt man das Ablesen am meisten. Unser Ratgeber zum Blickkontakt zur Kamera hilft.
Das Versprechen einlösen
Ein Hook, den das Video nicht einlöst, kostet Vertrauen. Schreib ihn zuletzt, wenn du weißt, was das Video wirklich bietet. Mehr dazu in unserem Ratgeber zum Schreiben eines Videoskripts.